CYBERMOBBING – DER KILLER DER DIGITALISIERUNG

Was ist Cybermobbing und wie beeinflusst es die heutige Jugend?


Cybermobbing bezeichnet das Mobbing im Internet, welches in Chats, Foren und per Mail über Facebook, Instagram und auf YouTube stattfinden kann. Auch wenn sich die Betreiber sehr darum bemühen, gegen Cybermobbing vorzugehen, passiert es immer wieder.


Cybermobbing taucht in verschiedenen Formen auf: Beispielsweise in Form von Fotos oder Videos, die online gestellt und verbreitet werden. Cypermobbing kann auch in Diskussionsgruppen entstehen, wo Lästereien und Lügen verbreitet werden, beispielsweise gegen Schüler, Lehrer oder andere Nutzer im Internet. Zudem kann es sein, dass sich Fremde mit falscher Identität auf Plattformen anmelden und Unwahrheiten verbreiten, weil die Seiten der Anbieter die angegebenen Daten verifizieren. Dadurch werden über sämtliche Internetplattformen Beleidigungen und Bedrohungen verschickt. Leider haben die Täter daher auch die Möglichkeit, alles Mögliche der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Die heutige Jugend wird davon sehr beeinflusst. Während Mobbing in der Schule meist nur Täter, Opfer und das nahe Umfeld betreffen, so geht Cybermobbing weit darüber hinaus und Betroffene verfolgt das bis nach Hause, was ihr Leid erheblich verstärkt.

Hinzu kommt das Problem, dass hochgeladene Inhalte sich sehr schwer aus dem Internet entfernen lassen. Selbst wenn man es dann schafft, ist man nicht davor sicher, dass andere diese Inhalte gespeichert haben und diese dann wieder teilen. Das Schlimmste, was hinzukommen kann ist, dass Täter private Informationen, Handynummern oder E-Mail-Adressen verbreiten. Opfer erhalten selbst nach dem langen Versuch, diese Informationen aus dem Internet zu löschen, unerwünschte Anrufe, SMS Nachrichten oder Mails.



Zahlen und Fakten

  • Die Zahl der betroffenen Schülerinnen und Schüler ist seit 2017 um 36 % angestiegen, von 12,7 % in 2017 auf 17,3 % in 2020

  • Fast 2 Millionen Schülerinnen und Schüler sind von Cybermobbing betroffen

  • die Zahl der Betroffenen, die nach/während Cybermobbing Suizidgedanken äußerten, ist seit 2017 um 20 % angestiegen und der Anteil derjenigen, die während dieser Vorfälle Alkohol und Tabletten nahmen, ist um fast 30 % gestiegen



Was kann ich dagegen tun und wie kann ich anderen helfen aus solchen Lagen heraus zu kommen?


Wie man selbst handeln kann und was man tun kann, wenn Angehörige oder Freunde betroffen sind, ist sehr gut im folgenden Link vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu sehen: Was kann ich dagegen tun?


Habt ihr noch Fragen zum Thema Cybermobbing oder kennt jemanden, der Hilfe braucht bzw. seid selbst davon betroffen? Dann schreibt uns eine E-Mail und tretet gerne mit uns in Kontakt: Newspager.magazin.hilfe@gmail.com



Im Artikel verwendete Quellen:

  1. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/medienkompetenz/was-ist-cybermobbing-86484#:~:text=Unter%20Cyberbullying%20oder%20Cybermobbing%20versteht,%2C%20Foren%2C%20Chats%20und%20Communities. (Stand: 26.03.2021)

  2. https://www.tk.de/resource/blob/2095298/e576a0e34a8731c50c60d9edbb661ca7/studie-cybermobbing-2020-data.pdf (Stand: 26.03.2021)

  3. https://www.tk.de/presse/themen/praevention/medienkompetenz/studie-cybermobbing-2095156 (Stand: 26.03.2021)

  4. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/medienkompetenz/was-kann-ich-dagegen-tun--86486 (Stand: 26.03.2021)

(tpf)




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