TÜRCHEN 19: Es begab sich aber zu der Zeit …

Es begab sich aber zu der Zeit, …dass alle Welt „geschätzt“ wurde. Damit beginnt die Weihnachtsgeschichte.

Bis heute werden Menschen geschätzt, eingeschätzt und abgeschätzt, unterschätzt und überschätzt, eingestuft und abgestuft, zensiert, nummeriert, registriert, in Listen ein- und ausgetragen.


Sind wir zu Nummern geworden?

Kennnummer, Hausnummer, Telefonnummer, Autonummer, Versicherungsnummer, Kontonummer.


Alle Welt wird geschätzt, denn alles muss seine Ordnung haben. Gott kommt nicht an dieser Ordnung vorbei in dieser Welt.

Mitten in der „Schätzung“ kommt er zur Welt. Unter dem Namen Jesus wird er in die Listen eingetragen.

Und mitten darin leuchtet die Botschaft auf: Gott schätzt uns.

Er gibt uns das Kostbarste – seinen Sohn. In den Augen Gottes sind wir wertgeschätzt und geliebt.

Unsere Antwort könnte sein, dass wir – wie die Weisen an der Krippe – unsere Schätze auftun und sie Jesus geben.


In der Welt werden wir geschätzt und nummeriert; bei Gott sind wir geschätzt und geliebt.

Das ist Grund zu feiern, Weihnachten zu feiern.

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